Sprachcafé

Sprachcafé

Das Sprachcafé ist seit Jänner 2012 ein regelmäßiger Treffpunkt für Menschen mit Migrationshintergrund. Vor allem flüchtende Menschen, die in Klagenfurt und Umgebung untergebracht sind, nutzen das Sprachcafé regelmäßig und gerne. 

In ungezwungener Atmosphäre wird hier unter anderem die Möglichkeit geboten, die eigenen Deutschkenntnisse, insbesondere das freie Sprechen, zu verbessern. Das Sprachcafé versteht sich aber auch als offener Lern- und Begegnungsraum und bietet Platz zum Lernen verschiedenster Dinge, zum Spielen, Tee trinken, Freundschaften pflegen u.v.m. Bei Interesse und Bedarf erhalten unsere Besucher*innen landeskundliche Informationen und individuelle Hilfestellung. Darüber hinaus versuchen wir, das Sprachcafé durch Zusatzangebote attraktiv und lebendig zu halten – gemeinsame Museumsbesuche, Stadtspaziergänge und Ausflüge bieten unseren Besucher*innen und Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, die (neue) Lebensumgebung besser kennenzulernen.

Für viele Flüchtlinge stellt das Sprachcafé durch sein niedrigschwelliges Konzept eine Anlaufstelle in Klagenfurt dar und gewinnt somit zusätzlich an Relevanz auf zahlreichen Ebenen.

VOBIS versucht, den Betreuungsschlüssel im Sprachcafé hoch zu halten, damit auf Bedürfnisse und Veränderungen gut reagiert werden kann. Derzeit betreuen rund 20 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen (10w, 10m) zwischen 50 und 100 Besucher*innen pro Woche. Sie werden in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, den eigenen Interessen, Stärken und Fähigkeiten entsprechend. Manche Freiwillige helfen bei anstehenden Hausübungen, manche leiten kleine Konversationsgruppen, andere kümmern sich um Einkauf und Verpflegung der Besucher*innen, andere wiederum leisten individuelle Betreuung.

Im Sprachcafé-Team sind ehrenamtliche Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Nationen und mit verschiedenen sozialen Backgrounds zu finden – es engagieren sich Asylwerber*innen und Migrant*innen, Pensionist*innen und Student*innen, Arbeitslose und benachteiligte / beeinträchtigte Menschen.

Durch Einzelgespräche mit den Mitarbeiter*innen und regelmäßige Treffen im Team gibt es immer die Möglichkeit zur Reflexion, Diskussion und Mitgestaltung. Darüber hinaus werden die Freiwilligen ermutigt und bestärkt, eigene Handlungsspielräume zu erweitern. Es ist spürbar, dass das ehrenamtliche Engagement sich besonders positiv auf Menschen aus sozialen Randgruppen auswirkt.